Die Krebserkrankung, die die Magenwände befällt, tritt in vielen Fällen im Alter zwischen 50 und 75 auf. Aber auch vermehrt jüngere Menschen ab Ende zwanzig erkranken jährlich an Magenkrebs.
Magenkrebs Symptome werden in vielen Fällen erst spät als solche erkannt, da die Tumorart erst in späteren Wachstumsstadien Beschwerden hervorruft. Betroffene Patienten leiden oftmals schon vor dem Krankheitsausbruch an einem überempfindlichen Magen-Darm-Trakt, was oft als stressbedingt diagnostiziert wird. Zu diesen Anzeichen gehören Verdauungsstörungen, häufig auftretende Übelkeit (häufig nach den Mahlzeiten), immer wiederkehrendes Sodbrennen und Krämpfe in den Verdauungsorganen. Hinzu kommen Lebensmittelunverträglichkeiten, Druck- und Völlegefühl sowie manchmal auch völliger Appetitverlust. Aber auch Probleme beim Schlucken, das Gefühl, dass Speisen nur schwer in den Magen gelangen, oder unbeabsichtigte Gewichtsabnahme, können erste Anzeichen für Magenkrebs sein.
Dauern diese Symptome länger als eine Woche an, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, der entweder durch Ultraschall oder durch eine Magenspiegelung erste Anzeichen für Karzinome feststellen kann. Eine Spiegelung des Magens erfolgt in den meisten Fällen mit einer leichten Narkose und dauert nicht länger als 30 Minuten. Dabei kann Gewebe der Magenschleimhaut entnommen und im Labor auf Krebszellen hin untersucht werden. Dieser Eingriff ist für den Patienten in der Regel ungefährlich, bietet aber die Möglichkeit, eine sichere Diagnose zu stellen.
26. April 2011